Warum Pompeji nicht nur eine Reise wert ist

Warst du schon einmal in einer römischen Stadt? In einer Stadt, die von der größten Naturkatastrophe der Antike betroffen war? Warst du schon einmal in Pompeji?

Ich war auf meiner letzten Urlaubsreise dort und nehme euch mit auf meine Reise durch die alte, römische Stadt in der Nähe von Neapel.

Pompeji – das Wichtigste in aller Kürze

Pompeji war eine römische Stadt am Fuße des Vulkans Vesuv.

Was mit einem Erdbeben begann, entwickelte sich zu einer großen Katastrophe: Der Vesuv bricht aus und die Bewohner von Pompeji werden vollkommen unvorbereitet getroffen. Viele tausende Bewohner starben damals und wurden unter einer über fünf Meter hohen Schicht aus Asche und Stein begraben.

Die Stadt wurde daraufhin aufgegeben und vergessen.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts wird die Stadt Pompeji wiederentdeckt. Stück für Stück wird die Stadt ausgegraben und gilt heute mit über 44 Hektar als größte zusammenhängende Stadtruine der Welt und als ein UNESCO Weltkulturerbe.

Durch die Asche des Vulkans wurde die Stadt über viele Jahrtausende so erhalten, wie sie aussah als sie damals unterging.

So kann man noch heute Wandmalereien in Stadtvillen und das Amphitheater bewunden, aber auch die Leichen einiger ehemaliger Bewohner wurden durch Gipsfiguren erhalten. Gruselig und beeindruckend zugleich, denn es schaut so aus als wären die Leute einfach im Moment ihres Todes eingefroren.

Bei den Ausgrabungen wurden nicht nur Theater, Restaurants und Thermen, sondern auch Bordelle gefunden. All dies kann heutzutage von den Besuchern bestaunt und besichtigt werden.

Einen Tag in Pompeji

Außerhalb der Saison ist auch in Pompeji relativ wenig los. In der Saison kann es unglaublich voll werden.

Ich war morgens um 9:00 Uhr direkt zu Öffnung von Pompeji bei der Stadt und durfte eine 2,5 Stunden lang (bzw. kurz) dauernde Führung durch diese wundervolle Stadt genießen

Das wichtigste zuerst: Eine Führung ist Gold wert! Denn die Ausgrabungen von Pompeji sind unglaublich riesig, das zurecht finden alleine schwer. In einer Führung siehst du viele Flecken der Stadt, die du ohne Führung nie gesehen hättest und du erhälst unglaublich interessante Informationen zu Pompeji und seinen Bewohnern.

In meiner Führung sahen wir viele prächtige römische Villen, eine Therme, ein Bordell und zwei Theater. Außerdem viele Straßenrestaurants, Straßen, Esel-Anbindestellen und Zebrastreifen.

Aber Bilder sagen viel mehr als Worte:

Für mich persönlich war es unglaublich faszinierend durch eine so alte, so gut erhaltende Stadt laufen zu dürfen. Entdecken zu können wie die Leute damals dort gelebt haben, wie Städte damals aufgebaut waren.

Ich persönlich bin – dem Latein Unterricht sei Dank – kein großer Römer-Fan, aber Pompeji hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich konnte mir das Treiben auf den Straßen oder den Thermen damals förmlich vorstellen.

Und dann stand ich auf dem Marktplatz, ein großer, schöner Marktplatz mit einem unglaublichen Blick auf den Vesuv.

Wie sich die Menschen damals gefühlt haben mussten, als der Vesuv ausbrach und stundenlang Asche und Steine spuckte.. unvorstellbar, oder?

Pompeji – mit Führung und ohne

Nach den 2,5 Stunden Führung ging es leider schon für uns weiter, aber mir und meinem Liebsten ist klar: Auch wenn wir keine riesigen Italien Freunde sind, werden wir wiederkommen nach Pompeji. Denn leider hatten wir keinerlei Gelegenheit uns die Stadt alleine anzuschauen und uns abseits der Führung treiben zu lassen. Das wäre auch mein Tipp an dich: Buche dir eine Führung und verbringe nach der Führung noch Zeit alleine in Pompeji. Denn es gab einige Plätze, die ich gerne gesehen hätte…

Und dann wird es auch einen Trip nah Herculaneum, einer weiteren römischen Stadt, die vom Ausbruch des Vesuv zerstört worden ist, geben.

Warst du schon einmal in Pompeji oder würdest du dort gerne einmal hin?

 

 

 

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