Ganz privat: Wie Kaninchen mein Leben veränderten

Schon als Kind liebte ich Tiere über alles. Jedes Jahr habe ich mit meiner Familie Urlaub auf einem kleinen Bauernhof in der Lüneburger Heide gemacht, aber ein Haustier das durfte ich nicht.

Wie alles begann…

Erst als ich in der weiterführenden Schule war, erlaubten mir meine Eltern Haustiere. Ich entschied mich für Kaninchen. Mein Papa baute ein Außengehege und bald drauf zogen meine ersten beiden Kaninchen ein. Vieles machte ich richtig: Meine Tiere hatten ein Außengehege in dem sie laufen und buddeln konnten, sie wurden mit viel Frischfutter ernährt und die Männchen kastriert. Aber mindestens genau soviel machte ich zu Beginn der Kaninchenhaltung falsch, denn ich ernährte meine Tiere mit Trockenfutter ließ sie nicht impfen und beging die typischen „Anfängerfehler“.

Das ist jetzt fast 10 Jahre her.

Erst als ich in der weiterführenden Schule war, erlaubten mir meine Eltern Haustiere. Ich entschied mich für Kaninchen. Mein Papa baute ein Außengehege und bald drauf zogen meine ersten beiden Kaninchen ein. Vieles machte ich richtig: Meine Tiere hatten ein Außengehege in dem sie laufen und buddeln konnten, sie wurden mit viel Frischfutter ernährt und die Männchen kastriert. Aber mindestens genau soviel machte ich zu Beginn der Kaninchenhaltung falsch, denn ich ernährte meine Tiere mit Trockenfutter ließ sie nicht impfen und beging die typischen "Anfängerfehler".Das ist jetzt fast 10 Jahre her.

Meine Kaninchen und ich

Wie meine Kaninchen bei mir leben

Derzeit leben bei mir fünf Kaninchen in Außenhaltung. Das ganze Jahr hoppeln meine fünf Plüschpopos in einem ca. 15m² großem Außengehege, welches aus einem selbstgebauten 4m² großen Gartenhaus und 11m² Fläche zum Buddeln besteht. Wenn ich dabei bin dürfen die fünf dann noch in den genauso großen Gartenauslauf.

Pro Tag futtern die fünf eine Schubkarre voll Grünfutter. In den wärmeren Monaten pflücke ich also jeden Tag 2-3 Mal Wiese (und versuche mich dabei nicht an den Brennnesseln zu verbrennen) und im Winter kaufe ich in Massen (und für sehr, sehr, sehr viel Geld) auf den Märkten und den Supermärkten in der Umgebung Möhren mit Möhrengrün, Kohl und Kräuter ein.

Was ich von meinen Kaninchen lernte

Da ich relativ jung war, als ich meine ersten Kaninchen bekam, lehrten meine Kaninchen mich in Geduld und Verantwortung. Ich hatte von Beginn an die Verantwortung dafür, dass es meinen kleinen Plüschpopos gut geht, das sie immer gut versorgt sind und auch in Krankheitsfällen gesund gepäppelt werden.

Mit der Zeit las ich mich immer mehr in das Thema artgerechte Kaninchenhaltung ein, heute weiß ich nicht nur was sich alles für Kräuter auf den Wiesen tümmeln (oder wisst ihr wie Wiesenbärenklau, Spitzwegerich, Vogelmiere und co aussehen und welche Wirkung es auf Kaninchen hat?) und welche Symptome für welche Erkrankung sprechen, meine Freunde nennen mich derweil „Kaninchenexperte“.

Ich gebe meinen Tieren viel, aber sie geben mir genauso viel zurück. Ich liebe es wie verschmust meine Cookie – der ehemalige Osterhase ist – und wie viel Vertrauen mir meine Tiere, die fast alle aus katastrophalen Haltungen kommen, entgegen bringen. Ich liebe es wie meine Tiere sich freuen wenn ich mit Futter in ihr Gehege komme. Aber am meisten liebe ich es, wenn ich sehe wie wohl sich meine Kaninchen fühlen, wie sie sich entwickeln und ihren eigenen Charakter kennen lernen. Ich liebe meine Kaninchen einfach so wie sie sind – mit all ihren Ecken und Kanten.

Wie ich versuche Kaninchen zu helfen

Deswegen trat ich auch 2016 dem Kaninchenschutz e.V. bei, damit auch andere Leute von meinem Wissen profitieren können. So wie meine Zeit es zulässt, engagiere ich mich außerdem auf einer ganz lieben Pflegestelle, rette Notfallkaninchen und kümmere mich um deren Versorgung und Vermittlung.

Für mich sind (meine) Kaninchen unheimlich wichtig geworden, hinter ihnen stecken ganz unterschiedliche bewegende Geschichten, die ich euch bestimmt auch einmal erzählen werde.

Aber damit du dir erst einmal ein kleines Bild von meiner Liebe zu meinen Kaninchen machen kannst, reicht glaube ich der lustige Fakt über mich, dass ich jeden Morgen sobald ich aufgestanden bin – bevor ich meinen ersten Kaffee trinke – zu meinen fünf Kaninchen gehe, sie füttere und mit Erbsenflocken und Apfelchips besteche. Denn am Morgen gilt für mich: Kaninchen first.

Hast du auch Haustiere?

 

 

 

Comments 1

  1. Ich hab auch zwei Kaninchen sie dürfen in Vorzimmer laufen den ganzen Tag sie bekommen von mir Fischfutter gedreide frei von den bekommt ur viel liebe zurück das sind so liebevolle Tiere

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