Wir bauen einen PC – Teil 1: Gehäuse & Netzteil

Für das neue Jahr haben mein Freund und ich uns vorgenommen selber einen neuen PC zu bauen, das heißt, dass wir uns alle Teile, die ein PC braucht, selbst auswählen und kaufen und diese dann schlussendlich zu einem funktionstüchtigen Gaming-PC zusammenbauen.

Zuerst werde ich Dir alle Bauteile vorstellen und dann zeigen, wie wir den Gaming-PC zusammengebaut haben und ein Fazit ziehen. Heute beginnen wir mit dem Gehäuse und dem Netzteil.

Das Gehäuse

Für unser Gehäuse haben wir uns nach einem Midi-Tower-Gehäuse umgesehen, wobei unser Budget bei circa 100-130€ lag. Wichtig war uns dabei, dass auch große Grafikkarten von bis zu 30cm  in dem Gehäuse ihren Platz finden können.

Nach lange Suche wurde wir bei Mindfactory fündig, denn hier war das Cosair Vengeance Series C70 in military green für um die 100€ im Angebot.

Das Cosair Vengeance C70

Das Gehäuse, welches aus solidem Stahl gefertigt wurde und auf Gummifüßen steht, erinnert durch seine komplette Duchfärbung in military green stark an eine Munitionskiste.

Es verfügt an seiner Front über einen Anschluss für Kopfhörer, einen MIC Anschluss und zwei USB 3.0 Anschlüsse. Durch die praktischen ergonomischen Tragegriffen, die auf der Oberseite des Gehäuses, kannst Du deinen PC später bequem überall mit hinnehmen, z.B. auf LAN-Partys oder Wettbewerbe.

Das Cosair Vengeance C70 verfügt über drei sofort einsatzbereite 120mm Lüfter und zusätzlich noch über ganze 7(!) Befestigungsmöglichkeiten für weitere Lüfter, so können zum Beispiel am Sichtfenster zwei Lüfter angebracht werden. Leider sind die drei sofort einsatzbereiten Lüfter nur an den Festplattenkäfigen verbaut, was ich sehr schade finde.

Wenn Du mehr Platz für noch größere Grafikkarten benötigst, kannst Du auch die beiden Festplattenkäfige entfernen.

Außerdem kannst Du dieses Gehäuse durch die Flüssigkeitskühlung aufwerten: Auf der Oberseite findet sich Platz für einen 240mm Radiator und wenn Du die Laufwerkshalterung entfernst, kann auch hier noch ein 24mm Radiator seinen Platz finden, wodurch ein Dual-Loop-System entstehen kann.

Durch die Entfernung der Laufwerkshalterung sorgst Du also für mehr Platz, aber auch für einen besseren Luftstrom.

Intern gibt es Platz für die neusten Hauptplatinen, aber auch native SSD sind kompatibel und neben acht Erweiterungssteckplätzen finden auch lange Graftikkarten ihren Platz.

Um besser an alles heranzukommen, lassen sich die seitlichen Abdeckung, ganz leicht über Klapphebel, entfernen. Sehr gelungen wie ich finde!

Das Gehäuse verfügt nicht nur über 3 externe und 6 interene 5,25Zoll Einschübe, sondern es verfügt auch über einen Staubfilter und über Kabelmanagement, dass heißt, das Du die Kabel auf der Rückseite verstecken kannst.

Highlights

Meine persönlichen Highlights, die mich zum Kauf dieses Gehäuses bewegten, waren folgende:

  1. interessante Optik
  2. enormer Platz, der sich jeder Gegebenheit anpasst
  3. Sichtfenster
  4. Seitenabdeckungen lassen sich leicht und vor allem ohne Schrauben entfernen
  5. Obwohl das Gehäuse von einem älteren Baujahr ist, gibt es schon Kabelmanagement
  6. Cosair steht bei mir für eine gute, hochwertige Verarbeitung

Da bei dem Gehäuse kein Netzteil dabei war, möchte ich Dir nun mein Netzteil vorstellen.

Das Netzteil

Bei dem Netzteil fiel sehr schnell – da es im für circa. 30€ Angebot war – auf das Thermaltake Hamburg Netzteil mit 530Watt.

Das Netzteil sollte übrigens immer über 500 Watt haben, damit Du noch etwas an Leistungsreserven hast.

Das Thermaltake Hamburg

Das Thermaltake Hamburg 530W verfügt über eine 80 Plus Bronze Zertifizierung, was Dir sagt, dass die Effizienz unter reellen Bedingungen zwischen 85,7% und 88,4% liegt, sodass auch möglichst wenig Leistung verloren geht.

Außerdem gibt es zwei PCI-E 6 + 2pin Anschlüsse, sodass man auch Graftikkarten mit viel Leistung, wie die Zotac AMP Extreme, anschließen kann. Auch ein 120mm Lüfter ist vorhanden.

Wir bauen einen PC – Wie geht’s weiter?

Mit der Anschaffung von Gehäuse und Netzteil steht nun schon das Grundgerüst unseres neuen Rechners, im nächsten Teil geht es dann mit dem Mainboard weiter.

 

 

Du möchtest genau wissen was in unsern PC verbaut ist? Dann klicke Dich doch mal hier hinein.

 

 

Corsair Vengeance C70

127,23€
9.6

Optik

10.0/10

Qualität

10.0/10

Verarbeitung

10.0/10

Handhabung

10.0/10

Preis-Leistung

8.0/10

Pros

  • praktische Tragegriffe
  • cooles Design
  • viele Schächte

Cons

  • Acryl-Glas

Comments 7

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