Blogparaden Studentenleben: Ersti-Eindrücke

blogparade

Montag morgens um 9 Uhr ging los – mein erster Tag in der Uni – mein erster Tag als Chemie-Studentin. Wie ich mich gefühlt habe? Unheimlich müde, denn das „frühe“ Aufstehen war ich gar nicht mehr gewohnt.

Zuerst wurden wir vom Direktor der Universität begrüßt, danach folgte die Begrüßung durch die Fachschaft und ein Rundgang mit Tutoren, der in der Chemiker-Stamm-Kneipe (und ja.. es ist eine totale Klischee-Kneipe gewesen..).

Und das war er dann auch schon mein erster Tag in der Uni.. viele neue Eindrücke, viele neue Leute und die große Verwirrung und Unsicherheit hatten mich den ganzen Tag begleitet. Am Abend fiel ich total müde ins Bett und lies den Tag Revue passieren: In meinem Semester war alles dabei vom Klischee-Chemiker bis zum Mädel im Minikleid und Highheels, aber wirklich angekommen fühlte ich mich noch nicht.

Die erste Woche verflog trotzdem wie im Flug, ich lernte super Leute kennen, wurde mit Informationen überhäuft und trank vor allem eine Menge Alkohol.

Dann wurde es ernst: Die richtigen Vorlesungen fingen an. Ich hatte mir ja vorgenommen fleißiger als in der Schule zu sein und zu allen Vorlesungen zu gehen. Leider hielt dieser gute Vorsatz nur eine Woche, denn man fängt ziemlich schnell an wichtige von nicht so wichtigen Vorlesungen zu unterscheiden, sodass ich manche Physik Vorlesung am Glühweinstand verbrachte 😉

Montag morgens um 9 Uhr ging los - mein erster Tag in der Uni - mein erster Tag als Chemie-Studentin. Wie ich mich gefühlt habe? Unheimlich müde, denn das "frühe" Aufstehen war ich gar nicht mehr gewohnt.

Nach einiger Zeit zog ich dann von zuhause aus in meine erste eigene Wohnung. Das stellte mein ganzes Studentenleben nochmal auf den Kopf, denn man ist für sich ganz alleine verantwortlich. Keine Mutter, die für einen vollen Kühlschrank und lecker Mittagessen sorgt oder einen morgens aufweckt. Ich kann gar nicht sagen wie oft ich in dieser Zeit verschlafen habe oder nicht zu Vorlesungen gegangen bin weil ich einen Berg hätte hochlaufen müssen.

Wahrscheinlich hast du die selben Erfahrungen gemacht oder wirst sie machen. Um dir den Einstieg in dein Studentenleben zu erleichtern möchte ich dir gerne ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

Informiere dich über mögliche Vorkurse für deinen Studiengang, denn hier kann man schnell Kontakte knüpfen und fühlt sich in den ersten Woche nicht ganz so verloren. Auch kannst du dir eine Lerngruppe suchen, denn auch so kannst du super nette Leute kennenlernen mit denen du sicherlich mehr machen wirst als nur lernen.

Nachdem du deine ersten Eindrücke verarbeitet hast, dein Stundenplan fertig ist und du vielleicht schon bei der ein oder anderen Vorlesung warst, merkt du wahrscheinlich schon zu welchen Vorlesungen du öfters gehen wirst und zu welche nicht. Aber: Markiert dir Pflichtveranstaltungen am Besten dick im Kalender, denn wer hier zu spät oder gar nicht kommt, muss manchmal mit drastischen Konsequenzen wie beispielsweise dem Ausschluss von einem Praktikum rechnen.

Sobald du dich eingelebt hast kannst du dir zum Beispiel die Hochschulsport-Angebote genauer anschauen, oft wird einiges geboten (bei mir war von Yoga, über Fußball bis hin zu Eislaufen fast alles dabei). Auch kannst du mit deinen neu gewonnenen Freunden die Bars und Kneipen unsicher machen, vielleicht fragst du einfach deine Tutoren oder Leute aus älteren Semestern nach guten Bars und Kneipen.

Wenn du Fragen oder ein Problem im Studium hast, kannst du dich immer an deine Fachschaft  oder an den Asta wenden. Hier werden nämlich deine Interessen vertreten und auch du kannst dich dort engagieren.

Dein Studium ist ein ganz neuer Lebensabschnitt, du bist ganz allein für dich zuständig, kein Professor wird dir hinterherlaufen und kaum jemand wird dich wie behandeln wie in der Schule. Vielleicht wirst du ausziehen und musst dann lernen neben der Uni einen eigenen Haushalt zu schmeißen, irgendetwas essbares zuhause zu haben und die Wohnung sauber zu halten. Du wirst dich mit Problemen wie Miete, GEZ-Gebühren und verschiedenen Stromanbietern beschäftigen, das kann am Anfang sehr anstrengend und nervig sein, aber ich verspreche dir: Mit der Zeit wird besser und du weißt was du da tust 😉

Vielleicht wirst du dich am Anfang genauso hilflos fühlen wie ich, aber mit der Zeit wirst du lernen wo welcher Hörsaal ist und wie du dich für Klausuren an- und vor allem abmelden kannst.

Das wichtigste ist aber, dass du Spaß an deinem Studium hast und neben allem noch Zeit für dich und deine Freunde.

An meiner ersten Uni habe ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt, aber seitdem ich gewechselt habe, liebe ich mein Studium und so soll das doch auch sein, oder?

Wie waren deine Ersti-Eindrücke?

miss declare

 

Du weißt noch nicht was du studieren magst? Dann schau mal bei Isabelle vorbei.

Bei stud-ENTEN-leben findest du eine Übersicht mit allen Themen, die noch kommen werden.

 

Comments 1

  1. Herrlich. Da fühlt man sich in die Zeit zurückversetzt, als man damals das Köfferchen mit seinen wenigen Habseligkeiten packte und von zu Hause ausgezogen ist. Danke für deinen Bericht.
    Viele Grüße,
    die Eurydike (eurydikeswelt.com)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.