Warum Sonnenschutzmittel ohne Nanopartikel nichts nützen

Langsam wirds draußen richtig warm: Der Sommer kommt und damit rückt auch die Hochsaison für Sonnenschutzmittel näher.

Wusstet ihr, dass in ziemlichen vielen Sonnencremes Nanopartikel verwendet werden?

Aber was ist eigentlich Nano?

Nano kommt aus dem griechischem und bedeutet Zwerg. Ein Nanometer das sind 0,000000001 m, ein einzelnes Haar von euch ist ca. 80.000 mal breiter als ein Nanometer, also ziemlich ziemlich klein.

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In Kosmetika müssen Produkte die Nano (1-100nm) benutzen gekennzeichnet werden.

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Nanopartikel in Sonnenschutzmitteln

Besonders hohe Lichtschutzfaktoren beruhen auf Titandioxid- oder Zinkoxid-Nanopartikeln, die mit einer sehr dünnen Hülle ummantelt sind.

Nanopartikel bleiben – anders als herkömmliche UV-Filter – da wo man sie aufgetragen hat. Dort reflektieren und absorbieren sie dann das Sonnenlicht (UV-a und UV-B)und schützen die Haut wirkungsvoll.

Für Kinder und Allergiker sollen Sonnenschutzmittel mit Nanopartikeln besser sein, als Schutzmittel die aus organische UV-Filter setzen.

Titandioxid in Sonnenschutzmitteln

Anders als Titanoxid-Mikropartikel, die lange in Sonnenschutzmitteln eingesetzt werden sind Titandioxid-Nanopartikel nicht klebrig oder hinterlassen einen weißen Film auf der Haut, denn die Titandioxid-Zwerge sind transparent und lassen sich leichter auftragen. Auch ist die Schutzwirkung gegen UV-Strahlung bei Nanopartikel viel besser, sodass hohe Lichtschutzfaktoren momentan ausschließlich durch den Einsatz von Nanopatikeln gewährleistet werden können.

Sind Titandioxid-Nanopartikel nicht gefährlich?

  1.  Die Zunahme von sehr hohen Dosen Titandioxid-Nanopartikel kann Zellschädchen verursachen, aber eine solche hohe Konzentration ist im Alltag nicht zu finden.
  2.  Titandioxid-Nanopartikel werden außerdem beschichtet, diese Beschichtung verhindert die Bildung von reaktivem Sauerstoffspezies (ROS).
  3. Titandioxid-Nanopartikel sind nicht in der Lage die obere, tote Hautschicht (Stratum corneum) zu durchdringen, wodurch sie keine lebende Zelle erreichen können.
  4. Eine Studie zeigt, dass Titandioxid-Nanopartikel auch durch Sonnenbrand geschädigte Haut nicht durchdringen können.

Langsam wirds draußen richtig warm: Der Sommer kommt und damit rückt auch die Hochsaison für Sonnenschutzmittel näher.Wusstet ihr, dass in ziemlichen vielen Sonnencremes Nanopartikel verwendet werden?

Zinkoxid-Nanopartikel in Sonnenschutzmitteln

Auch Zinkoxid-Nanopartikel sind transparent und wirken als physikalischer UV-B- und UV-A-Filter.

In Sonnenschutzmitteln befinden sich in etwa 20-60nm große bzw. kleine Zinkoxid-Nanopartikel, die beschichtet ca. 200-500nm groß sind.

Sind Zinkoxid-Nanopartikel nicht gefährlich?

  1. Zinkoxid-Nanopartikel sind nicht in der Lage die obere, tote Hautschicht (Stratum corneum) zu durchdringen, wodurch sie keine lebende Zelle erreichen können.
  2. Auch Zinoxid-Nanopartikel können durch Sonnenbrand geschädigte Haut nicht durchdringen.

Vor- und Nachteile von Nanopartikeln in Sonnenschutzmitteln

Vorteile:

  • die Sonnenschutzmittel lassen sich leichter auf der Haut verteilen, ohne dass es weißelt
  • hohe Lichtschutzfaktoren möglich (bis 50+)

 

Nachteile:

  • Nanotechnologie ist ein ziemlich neues Forschungsfeld, sodass Langzeitfolgen nicht oder kaum bekannt sind, allerdings ist in diesem Fall durch Studien bekannt, dass die Nanopartikel keinen Schanden anrichten

 

Meine Meinung

Weder Zinkoxid- noch Titandioxid-Nanopartikel können an lebendige Zellschichten gelangen und so keinerlei Schäden anrichten.

Außerdem werden in Sonnenschutzmitteln über 25 physikalische UV-Filter eingesetzt, sodass ein guter Sonnenschutz hier nur durch den Einsatz von Nano garantiert werden kann.

Für mich als Allergikerin ist Sonnencreme mit Nano super, da chemische UV-Filter oft Sensibilisierungen auslösen können.

Ich nutze Sonnenschutzmittel, die Nano enthalten und viele Wissenschaftler raten auch zu nanohaltigen Sonnenschutzmitteln.

Allerdings: Sonnencreme gehört auf die Haut nicht auf offene Wunden!

Wenn Du den kleinen Zwergen, aber immer noch nicht so ganz traust: Ein Blick auf die Inhaltsstoffe reicht, denn Nano ist gekennzeichnet 🙂

Du suchst mehr Informationen?

Auf nanopartikel.info kannst du dich über Nanomaterialien im Alltag informieren.

Was denkst du über Nanopartikel in Sonnenschutzmitteln?

maike

 

 

Comments 1

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